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Markgräfliche Residenz
Wandeln Sie auf markgräflichen Spuren und entdecken Sie bei einer Führung durch die 27 Prunkräume den originalen Glanz vergangener Zeiten. Zu den Hauptattraktionen der Residenz zählen der doppelgeschossige Festsaal, das Spiegelkabinett sowie der Kachelsaal mit rund 2.800 Fliesen aus der ehemaligen Ansbacher Fayencemanufaktur. Interessant ist auch die Bayerische Staatssammlung "Ansbacher Fayence und Porzellan" im Erdgeschoss.
Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, auch am Ostermontag und Pfingstmontag. April bis September: 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr Oktober bis März: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Die Residenz ist montags, Neujahr, Faschingsdienstag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester geschlossen.
Führungen: April bis September: stündlich Führungen von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr jeweils zur vollen Stunde. Oktober bis März: stündlich Führungen von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr jeweils zur vollen Stunde.
Außerhalb der Öffnungszeiten Führungen auf Anfrage, Gruppen nach Anmeldung, Hofgartenführungen nach Vereinbarung.
Eintrittspreise: 4,- Euro: Erwachsene 3,- Euro: Personen über 65 Jahre, Schwerbehinderte, Gruppen ab 15 Personen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
Informationen und Anmeldung: Schloss-und Gartenverwaltung Ansbach Promenade 27 91522 Ansbach Tel.: 0981/ 95 38 39-0 Fax: 0981/ 95 38 39-40 E-Mail: sgvansbach@bsv.bayern.de Internet: www.schloesser.bayern.de  | |
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Synagoge
Die Synagoge in der Rosenbadstraße ist eine der bedeutendsten original erhaltenen barocken Synagogen in Süddeutschland, auch wenn Sie von außen eher unscheinbar wirkt. Die ist auch bereits vom Markgraf im Jahr 1732 so gewollt. Der damaligen jüdischen Gemeinde in Ansbach erteilte er die Erlaubnis ein eigenes Bethaus zu bauen. Allerdings unter der Bedingung, dass dieses Haus in einem versteckten Winkel der Stadt angesiedelt wird und von außen nicht als jüdisches Bethaus erkennbar ist. Umgesetzt hat dies der Hofbaumeister Leopoldo Retty mit dem Bau der Synagoge von 1744 bis 1746. Auch die Reichskristallnacht hat das Gebäude unbeschadet überstanden. Heute gibt es keine jüdische Gemeinde mehr in Ansbach und die Synagoge ist nur im Rahmen einer Stadtführung zu besichtigen und wird als musealer Raum für kulturelle Zwecke genutzt.
Weitere Informationen über die jüdische Geschichte in Ansbach finden Sie hier als pdf-Dokumente zum Herunterladen:
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Markgrafen-Museum
Markgrafen und Kaspar Hauser hautnah erleben
Aufbereitet nach modernsten museumspädagogischen Aspekten, zum Teil auch inszeniert, wird die Geschichte der Stadt und des Fürstentums Ansbach im Markgrafen-Museum zum Erlebnis. Die Sammlungen sind in einem reizvollen Gebäudekomplex aus dem 14. bis 18. Jahrhundert untergebracht, zu dem auch ein Stück begehbare Stadtmauer gehört. Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes ist die Kaspar-Hauser-Abteilung zu besichtigen, in den Obergeschossen die Sammlungen zur Markgrafenzeit. Dieser Teil des Museums wurde im Jahr 2000 komplett renoviert und neu gestaltet.
Öffnungszeiten: Oktober bis April: täglich außer montags 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Mai bis September: täglich 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Eintrittspreise: 2,50 Euro: Erwachsene 1,- Euro: Jugendliche bis 18 Jahre, Schwerbehinderte, Gruppen ab 10 Personen Kinder bis 12 Jahre und Schulklassen freier Eintritt. Führungen für Gruppen ab 10 Personen nach Vereinbarung. Hinweis für Rollstuhlfahrer: Nur das Hauptgebäude ist barrierefrei.
Information und Voranmeldung: Kaspar-Hauser-Platz 1 91522 Ansbach Tel.: 0981/ 977 50 56 E-Mail: museum@ansbach.de
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Kaspar Hauser
Kaspar-Hauser-Denkmal in der Platenstraße
Das 1981 errichtete Denkmal zeigt das "Kind von Europa" in zweierlei Gestalt: Einmal, wie Kaspar 1828 in Nürnberg auftauchte, und zum anderen als jungen Edelmann, der 1833 im Ansbacher Hofgarten ermordet wurde.
Kaspar-Hauser-Abteilung im Markgrafen-Museum
Kaspar-Hauser-Platz Tel.: 0981/ 977 50 56 E-Mail: museum@ansbach.de
Öffnungszeiten: Oktober bis April: täglich außer Montag 10.00 bis 17.00 Uhr Mai bis September: täglich 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: 2,50 Euro bzw. ermäßigt 1,00 Euro Schulklassen frei
Neugierig geworden? Gerne können Sie vorab schon einmal im Kapitel Geschichte & Geschichten per Mausklick durch die Kaspar-Hauser-Abteilung spazieren!
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Jägerndorfer Heimatstuben
Die Jägerndorfer Heimatstuben geben in mehreren Räumen einen Überblick über die Geschichte des sudeten-schlesischen Herzogtums Jägerndorf (vor allem unter der Herrschaft der Fürsten von Brandenburg-Ansbach von 1523 bis 1622) sowie über Stadt und Kreis Jägerndorf bis 1945. Die Stadt Ansbach übernahm im Jahr 1954 die Patenschaft für Stadt und Kreis Jägerndorf.
Die Jägerndorfer Heimatstuben befinden sich im Rückgebäude des Rathauses, Martin-Luther-Platz 1. Die Öffnungszeiten finden Sie im Internet unter www.jaegerndorf-sudetenland.de unter Aktuelles/Termine.
Kontakt: Stadt Ansbach Amt für Kultur und Touristik Johann-Sebastian-Bach-Platz 1 91522 Ansbach Tel.: 0981/ 51-243 E-Mail: akut@ansbach.de
oder beim Betreuer der Jägerndorfer Heimatstuben Herrn Diether Ertel Tel.: 0 86 38 - 47 67 E-Mail: dietherertel@web.de
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St. Gumbertus
Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche mit ihrer Drei-Turm-Fassade prägt das Bild der Stadt. Im Jahr 748 stand an der gleichen Stelle bereits eine Klosterkirche. Um das Jahr 1040 entstand die erste steinerne Kirche, von der noch die romanische Krypta unter der Gumbertuskirche vorhanden ist. Die ehemalige Hof- und Stiftskirche der Markgrafen mit der barocken Saalkirche und den gotischen Anbauten dokumentiert auch im Inneren eine jahrhundertelange Geschichte. Das imposante Orgelprospekt von Johann Christoph Wiegleb wurde in den Jahren 2004 bis 2007 rekonstruiert und erfreut mit ihren Klängen seitdem viele Besucher. In der Schwanenritterkapelle erinnern Epitaphien und Totenschilde an den von Albrecht Achilles gegründeten Schwanenritterorden. Das wertvollste Kunstwerk des musealen Raumes ist das "Kelterbild" aus der Schule Albrecht Dürers.
Fürstengruft in St. Gumbertus: Seit 1976 befindet sich unter der Schwanenritterkapelle die Grablege der Markgrafen mit 25 Sarkophagen. Unter diesen ist auch der Sarg von Friederike Luise, der Schwester Friedrichs des Großen, die mit dem Ansbacher Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich verheiratet worden war. Öffnungszeiten: Sommer: freitags und samstags: 15.00 bis 17.00 Uhr sonntags: 11.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr Winter: auf Anfrage beim Mesner von St. Gumbertus
Informationen: Kirchengemeinde St. Gumbertus Gumbertusplatz 1 91522 Ansbach Tel.: 0981/ 2681 E-Mail: pfarramtsbuero@gumbertus.de Internet: www.gumbertus.de  |
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Orangerie im Hofgarten
Die Orangerie wurde von 1726 bis 1728 von Carl Friedrich von Zocha nach französischen Vorbildern erbaut. Die Südseite ist dem Grand Trianon in Versailles nachempfunden, die Nordseite der Kolonnade des Louvre. Heute sind in der Orangerie Konzert- und Tagungsräume untergebracht.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.schloesser.bayern.de!
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Herrieder Tor
Das Herrieder Tor ist eines der Wahrzeichen Ansbachs. Unter Markgraf Carl Wilhelm Friedrich Brandenburg-Ansbach (1712 bis 1757) entstand der 47 Meter hohe, repräsentative Bau. Errichtet wurde der achteckige Turm 1750/51 von dem Hofbau-Inspektor und obersten Baumeister im Markgrafentum Ansbach, Johann David Steingruber. Der Unterbau stammt noch aus dem 15. Jahrhundert. Bereits im Jahr 1374 gibt es eine erste Nennung eines Vorgängerbaus des heutigen Tores. Die Stadtmauer verlief damals weiter nördlich und das Tor lag in etwa auf der Höhe der "Löwenapotheke". Bei der Stadterweiterung unter dem Markgrafen Albrecht Achilles (1440 bis 1486) wurde die Stadtmauer und auch das Stadttor nach Süden hin versetzt.
Das auf der Nordseite angebrachte und vom Lions-Club 1987 gestiftete Glockenspiel spielt täglich um 11.00 und um 17.00 Uhr den so genannten Hohenfriedberger Marsch, dessen Text mit den Worten „Auf Ansbach-Dragoner, auf Ansbach-Bayreuth“ beginnt. Lohnenswert ist ein Blick durch das Tor auf die so genannte steinerne Promenade, die sich links in südlicher Richtung erstreckt. Es ist ein Ensemble aus dem 18. Jahrhundert, das Stilelemente des Spätbarock und des Klassizismus vereint.
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